Oberverwaltungsgericht: Catch & Release bleibt verboten!

Münster. Wie das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster bestätigte, bleibt das Fangen und wieder Freilassen (Catch & Release) von lebenden Fischen weiterhin verboten.

Geklagt hatte der Betreiber eines Angelteiches in Vreden. Bei ihm können Forellen, Störe, Welse, Hechte oder Karpfen gegen Bezahlung geangelt werden. Dabei werden die Fische aus dem Wasser gezogen, vom Haken gelöst, vermessen und fotografiert. Anschließend geht es für die meisten Fische wieder zurück ins Wasser. Hier sieht das OVG Münster einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (Az.: 20 B 209/15, Urteil vom 3. Juli 2015). Demnach müssen die geangelten Fische unverzüglich betäubt, getötet und vom Angelhaken gelöst werden. Das Wiedereinsetzen ist nicht erlaubt.

 

3 Kommentare auch kommentieren

  1. .Nowak sagt:

    So ein Gesetz gilt nür in Deutschland, Rest der Welt kann die Fische freilassen,, also stimmt was nicht, oder…..

  2. Robert sagt:

    Und das Schlimme an diesem Urteil ist, dass wie Ösis ALLES von Euch übernehmen, ohne darüber nachzudenken, ob dies nötig und gescheit ist…….

  3. Ja ist leider bei vielen Sachen so, ob nun beim Angeln, der Bildung oder dem Gesundheitswesen. Unsere lieben Nachbarn die Holländer machen uns da einiges vor, genauso wie die skandinavischen Länder. Vielleicht sollten unsere Politiker sich da mal was abgucken. Gegen die Käfighaltung von einigen Tieren wird nicht viel getan, aber wenn ein Angler nen Fisch fängt und den wieder zurück setzten will weil er ihn nicht verwerten kann oder es nicht immer sinnvoll ist – da wird sofort mit Strafen und Verfahren gedroht.

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